Kolindsund
Ackerland oder See! - Eine Geld und Zeitfrage!
Zwischen Anhöhen im Norden und dem niedrigen Vorstrand im Osten liegt ein 24 km² großes Landwirtschaftsliches Gebiet, dessen Name Kolindsund ist. Dieses Gebiet liegt inmitten von Djursland, südlich umgeben von den Kleinstädten Kolind, Kærby, Albøge, Allelev, Søby, Næsby und Revn und auf der Nordseite umgeben von Sivested, Sundby, Skiffard, Fannerup, Ginnerup und Enslev. Östlich liegt Grenaa.
Die Geschichte
Eine Meerenge teilte seit der Steinzeit und bis ins Mittelalter Djursland. Der nördliche Teil war damals eine Insel.
Später wurde die meerenge zu Dänemarks zweitgrößtem See, als eine Folge von Landhebungen und Verlandungen von der Mündung bei Grenaa.
Im Jahre 1872 wurde der See von einer Aktiengemeinschaft erworben und trockengelegt. Das Projekt traf auf großen Widerstand der lokalen Grundbesitzer, die als Entschädigung große Anteile am See bekommen sollten, sowie von den Pumpenabgaben freigestellt würden.
Die Aktiengesellschaft Kolindsund A/S verkaufte kurz nach der Durchführung des Projektes wegen einer schlechten Finanzierung einen Teil der Felder an Nahegelege Grudbesitzer, und erst nach 40 Jahren konnten die Investoren eine Entschädigung erhalten. Schon im Jahre 1923 wurden die Bauernhöfe verkauft und die Gesellschaft wurde aufgelöst. Die neuen Bauern formten eine Pumpengemeinschaft Gerieten jedoch sehr schnell in einen Konflikt mit den organisierten Mitarbeitern. Nach 3 Jahren gelang es den Bauern im Obersten Gerichtshof zu siegen. Aber wegen schlechter Finanzierung, ausgedienten Pumpenanlagen und einer Senkung des Seebodens mußten Sie im Jahre 1934 als Ersatz für günstige Darlehen und staatliche Unterstützung von der damals sozialdemokratische Regierung eine Vereinbarung mit den Mitarbeiteren unterschreiben. Heute wird das Gebiet immer noch Landwirtschaftlich konventionell angebaut.
Wäre es nicht besser den See wieder zu bilden?
- Das Ackerland im Kolindsund ist sehr Fruchtbar und ergibt einen Ertrag der 10 bis 15 % höher ist als auf entsprechendem guten Ackerland.
- Der Ertrag der 2000 Hektar ginge verloren.
- Die Bildung von Kolindsund würde mehrere Bauernhöfe betreffen.
- Das Senkung des organischen braunen Schlamms in der Seemitte beträgt jährlich 2 cm.
- Die Kosten für die Trockenlegung Sees über steigen den Mehrertrag, und diese Kosten erhöhen sich stetig.
- Seit 1967 sind etwa 100 Ha als AckerLand aufgegeben und ist es hat sich ein Reedwald entwickelt.
- Der See ist Ökologisch Ackerland vorzuziehen Mehr als ein Drittel von Djursland wird durch das Kolindsundsystem entwässert, und große Mengen von Stickstoff könnten durch den See entfernt werden.
- Das Kolindsundsystem leitet mehr als doppel so viel Stickstoff pro Liter ins Kattegat als das GudenaaSystem.
- Die Versalzung unseres Frishwassers könnte reduziert werden. Alle Bohrungen in der Nähe von Kolindsund sind heute wegen zu hohes Salzenthaltsgeschlossen.
- Unsere Frishwasserressourcen sind in großen Gebieten durch Versalzungen in den unteren Lagen und Stickstoffverschmutzung in den oberen Lagen in Gefahr.
- Die Gemeinden und Privates Gewerbe werden vom erhöhtem Tourismus profitieren.
- Ein naturnahes Gebiet wird die Besiedlung fördern, und die Nachfrage wird den Immobilienmarkt günstig beeinflussen.
- Naturerhaltungsmaßnahmen zeichnen sich günstig für Flora und Fauna.
- Aufgegebene Entwässerungsprojekte sind hervorragende Vogelschutzgebiete von internationaler Bedeutung geworden.
Wie könnte man eine Wiederbildung von Kolindsund durchführen?
- Durch den Bau eines Forums im dem man den Zustand des Gebietes dokumentieren und die Zukunft debattiern kann.
- Darstellung von Planungsvorslägen und Lösungsmodellen, die auf Umwelt, Grundbesitzern und lokale Interessen Rücksicht nehmen.
- Durch Lobbyismus auf allen politischen Niveaus, in Umweltsorganisationen, Gemeinden, Amt, Staat und EU-Kommissionen um aktiv eine Wiederbildung von Kolindsund zu empfehlen.
- Finanzierungsmodelle mit Unterstützung von Fonds, Amt, Staat und EU.
- Durch finanzielle entschädigung an die Bauern, damit diese dem Projekt im Kolindsund zusprechen.
Kolindsunds Venner (Freunde des Kolindsund)
Kolindsunds Venner ist eine Interessengemeinschaft, die am 16. März 1999 gestiftet wurde.
Unser Ziel ist die Wiederherstellung Kolinsunder Sees im grösst möglichen Umfang, zum Nutzen von ganz Djursland.
Wir suchen Lösungsvorschläge um sowohl bei der Landwirtschaft als auch bei den Behörden durch Dokumentationen, Debatten und Planung von Finanzierungsmodellen Gehöhr zu finden.
Wir bemühen uns gezielt um Fördergelder der EU, um ausreichende Mittel für einen freiwilligen Beitritt der Landwirte in diesem Gebiet zu sichern.
Nehmen Sie Teil an einem Stück der dänischen Geschichte Treten sie bei "Kolindsunds Venner"
Jährliches Kontingent ist 100 DKK.
Für weitere Auskunft Rufen Sie +45 86 39 43 18.
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